Namensfindung ist immer schwer! Da war es unglaublich, dass wir auf das vielschichtige Sanskrit-Wort und Präfix „Anu” gestoßen sind (spokensanskrit.de, glosbe.com), welches sehr gut die einzelnen Aspekte des Yoga, die für uns sehr wichtig sind, ausdrückt! „Anu” hat im Sanskrit viele Bedeutungen und diese beleuchten unterschiedlichste Blickwinkel, die uns beim Yoga begegnen.

Anu” beschreibt zeitliche, sich wiederholende Abstände, also z.B. minütlich oder täglich, was Anuyoga in das alltägliche Leben einbindet. Yoga ist etwas, was in jeder Minute und jeden Tag in uns präsent ist.

Anu” hat auch eine ähnliche Bedeutung, wie das deutsche „nach” im Sinne von „gemäß, zufolge, bezüglich, entsprechend, in der selben Richtung, in Anbetracht”. Auch wenn es im Unterricht in erster Linie um Hatha-Yoga, also das körperliche Yoga geht, so bildet dieses den Stamm, aus dem die anderen Formen des Yoga hervorgehen. Eine sinnvolle Yogapraxis (auch Hatha-Yoga-Praxis) ist immer nur mit einer permanenten Ausrichtung auf Yoga selbst (Yogazustand) möglich.

Anu” bedeutet auch „Seele” und „Leben”: Yoga macht uns das Leben in uns mit all seinen Facetten bewusst und stellt so die Verbindung zu unserem Selbst her.

Anu” heißt auch „Atom, atomar oder fein”, was versinnbildlichen soll, dass Asanas und yogische Techniken sehr tiefgreifend wirken. Durch die Yogapraxis bekommen wir sozusagen den Zugang zu den atomaren und feinstofflichen Schichten unseres Daseins.

Der Präfix „anu-” bedeutet „weiter, vorwärts, entsprechend, systematisch”, was recht gut ausdrückt, wofür Yoga steht: es ist ein einzigartiges ganzheitliches System, was jeden Praktizierenden immer näher zu sich selbst und der Natur der Existenz bringt!

Als Anuyoga wird im Buddhismus die zweite Stufe der dreistufigen Übung der “inneren” Tantras gezeichnet. Diese Übung führt zur unmittelbaren Wahrnehmungen der leeren Natur von Geist, Verstand und Existenz.

Unser Logo

Anuyoga logo

Der Kreis: ist die perfekte Form in zwei Dimensionen, was die Asanas und ihre besondere Symmetrie und Perfektion beschreibt.

Das Bild ist ein stilisierter Sonnenaufgang: was die tägliche Yogapräsenz symbolisiert. Die Farben entsprechen den Chakrafarben und verdeutlichen den feinstofflichen, nicht greifbaren, nicht materiellen Charakter des Yoga.

Der Schriftzug ist mit kleinen „Atomen” gestaltet und stellt die direkte Verbindung zu „Anu”= Atom her.